Mineralischer Sonnenschutz für Baby und Kind

Der in unseren Produkten enthaltene mineralische Lichtschutzfilter Titandioxid schützt optimal vor schädlicher UV-Strahlung, im Gegensatz zu chemischen Filtern ist er auch für Baby- und Kinderhaut unbedenklich.

Sonnenschutz für Babys und Kinder sollte besondere Ansprüche erfüllen. Babyhaut ist um einiges dünner als Erwachsenenhaut (etwa vier bis fünf Mal). Auch besitzt die Babyhaut noch keine Hornschicht. Diese entwickelt sich in den ersten 3 – 4 Lebensjahren. Danach entwickelt sich die Kinderhaut langsam immer mehr Richtung Erwachsenenhaut. Mit dem 12. Lebensjahr entspricht die Haut in puncto Beschaffenheit der Erwachsenenhaut.

Babys vor der Sonne schützen!

Generell gilt: Für Babys ist die Sonne tabu! Säuglinge gehören grundsätzlich nicht in die direkte Sonne. Ihr hauteigener Sonnenschutz muss sich erst noch entwickeln. Bis es soweit ist, sind Neugeborene praktisch schutzlos der UV-Strahlung ausgeliefert und somit auf besondere Fürsorge angewiesen. Setzen Sie Ihr Baby also nicht der direkten Sonneneinstrahlung aus und cremen Sie die freiliegenden Hautpartien außerdem mit einer geeigneten Schutzcreme mit mineralischem Sonnenschutz ein.

Was genau bewirkt UV-Strahlung?

Sonnenstrahlen dringen je nach Wellenlänge unterschiedlich tief in die Haut ein. Kurzwelligere UV-B-Strahlung (280 nm bis 320 nm) durchdringt die oberste Hautschicht. Sie führt zu Sonnenbrand und ist für ein erhöhtes Hautkrebsrisiko verantwortlich. Kinder sind besonders gefährdet, denn über ¾ der schweren Sonnenbrände ereignen sich bis zum 20. Lebensjahr. Über die Melaninbildung führen UV-B-Strahlen außerdem zu einer Pigmentierung und damit zur Bräunung der Haut. Und noch eins bewirkt UV-B-Strahlung: Die schützende Hornschicht an der Hautoberfläche verdickt sich, die so genannte Lichtschwiele bildet sich aus. Doch bis Melanin und Lichtschwiele zum Hautschutz beitragen können vergehen, je nach Hauttyp, Tage bzw. Wochen. Bis dahin ist die Haut den schädigenden Einflüssen des UV-Lichts im wahrsten Sinne des Wortes schutzlos ausgesetzt.

Die längerwelligen UV-A-Strahlen (320 nm bis 400 nm) erreichen sogar tiefer gelegene Hautschichten. Sie können bis in das Bindegewebe der Haut eindringen und dort bleibende Schäden verursachen, die zu einer vorzeitigen Alterung der Haut führen. Durch UV-A verdunkelt sich kurzfristig die vorhandene Pigmentierung (Sofortpigmentierung), es ruft so eine Sofortbräunung hervor. In erster Linie wird dabei aber nur das bereits vorhandene Melanin innerhalb der Haut weiter nach außen transportiert und damit sichtbar. Zur Neubildung kommt es durch UV-A kaum. Schäden durch UV-A-Bestrahlung an der Haut sind zunächst nicht sichtbar und treten erst verzögert zu Tage.