Der richtige Sonnenschutz für Ihr Baby

„Für Babys ist die Sonne tabu! Säuglinge gehören grundsätzlich nicht in die direkte Sonne. Ihr hauteigener Sonnenschutz muss sich erst noch entwickeln. Bis es soweit ist, sind Neugeborene praktisch schutzlos der UV-Strahlung ausgeliefert und somit auf besondere Fürsorge angewiesen. Vermeiden Sie auch, die zarte Haut Ihres Kindes im ersten Lebensjahr unnötig mit (chemischen) Sonnenschutzmitteln zu belasten.“ (Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention)

Wir verzichten komplett auf chemische Lichtschutzfilter, da diese im Verdacht stehen, Allergien auszulösen und sogar hormonelle Schäden zu verursachen. Insbesondere die empfindliche Kinderhaut sollte keinesfalls mit chemischen Filtern vor UV-Strahlung geschützt werden!

Daher bieten wir von PAEDIPROTECT den optimalen Rundumschutz – verträglicher mineralischer Sonnenschutz (Titandioxid) mit einem LSF 15, der für die kalte Jahreszeit ausreichend ist, ergänzt das Wirkungsspektrum der PAEDIPROTECT Wind & Wettercreme. Somit müssen Sie nicht eine zusätzliche Sonnencreme über die Wind & Wettercreme auftragen.

Was genau bewirkt UV-Strahlung?

Sonnenstrahlen dringen je nach Wellenlänge unterschiedlich tief in die Haut ein. Kurzwelligere UV-B-Strahlung (280 nm bis 320 nm) durchdringt die oberste Hautschicht. Sie führt zu Sonnenbrand und ist für ein erhöhtes Hautkrebsrisiko verantwortlich. Kinder sind besonders gefährdet, denn über ¾ der schweren Sonnenbrände ereignen sich bis zum 20. Lebensjahr. Über die Melaninbildung führen UV-B-Strahlen außerdem zu einer Pigmentierung und damit zur Bräunung der Haut. Und noch eins bewirkt UV-B-Strahlung: Die schützende Hornschicht an der Hautoberfläche verdickt sich, die so genannte Lichtschwiele bildet sich aus. Doch bis Melanin und Lichtschwiele zum Hautschutz beitragen können vergehen, je nach Hauttyp, Tage bzw. Wochen. Bis dahin ist die Haut den schädigenden Einflüssen des UV-Lichts im wahrsten Sinne des Wortes schutzlos ausgesetzt.

Die längerwelligen UV-A-Strahlen (320 nm bis 400 nm) erreichen sogar tiefer gelegene Hautschichten. Sie können bis in das Bindegewebe der Haut eindringen und dort bleibende Schäden verursachen, die zu einer vorzeitigen Alterung der Haut führen. Durch UV-A verdunkelt sich kurzfristig die vorhandene Pigmentierung (Sofortpigmentierung), es ruft so eine Sofortbräunung hervor. In erster Linie wird dabei aber nur das bereits vorhandene Melanin innerhalb der Haut weiter nach außen transportiert und damit sichtbar. Zur Neubildung kommt es durch UV-A kaum. Schäden durch UV-A-Bestrahlung an der Haut sind zunächst nicht sichtbar und treten erst verzögert zu Tage.