PP_TUBENDESIGN_Fotomontage_nur_TubeInhaltsstoffe

Die angegebenen Inhaltsstoffe bergen soweit kein bekanntes Allergiepotential. Die für den Lichtschutz verwendeten Substanzen stellen keine Nanopartikel oder chemische Filter dar und sind daher gerade für die Kinderhaut als unbedenklich einzustufen.

Die Creme lässt sich gut verteilen, hat einen angenehmen Geruch und hinterlässt keinen weißen Film, wie sonst bei mineralischen Sonnenschutzmittel üblich. Das Gefühl, dass die Creme nicht so reichhaltig ist und schnell einzieht liegt an den Bestandteilen Zink- und Titanoxid. Nichtsdestotrotz ist die Rezeptur eine Wasser-in-Öl-Mischung, die eine optimalen Kälteschutz für die Haut bietet.

Mandelöl:

Mandelöl wird vor allem aus den Kernen der süßen Mandel (Prunus Dulcis) gewonnen und ist kalt gepresst. Durch seinen besonders hohen Gehalt an einfach und zweifach ungesättigten Fettsäuren besteht eine starke rückfettende Wirkung. Ferner enthält es viele Vitamine (Vitamin E und B). Da es zudem äußerst säurearm ist, ist es besonders mild zur Haut.

Hagebuttenkernöl:

Im Bereich der Kosmetik wird Hagebuttenöl wie andere Pflanzenöle in Salben und Cremes verwendet, vor allem in Nachtcremes. Die enthaltene Transretinolsäure soll den Hautregenerationsprozess beschleunigen und die Bildung von Kollagen anregen, wodurch die Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit und die Elastizität verbessert werden. Hagebuttenöl wird in der Pharmazie und Medizin vor allem zur Behandlung von trockener, schuppiger und rissiger Haut verwendet.

Nachtkerzenöl:

Das Öl der Nachtkerzensamen hat mit 71% einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Diese können nicht vom Körper selbst erzeugt werden, sondern müssen diesem über die Nahrung zugeführt werden. Eine ausreichende Versorgung mit ungesättigten Fettsäuren ist eine hervorragende Prophylaxe für die verschiedensten Erkrankungen. Bei Kindern wird so der Entstehung von Hautproblemen (z.B. Ekzeme) vorgebeugt.

Bisabolol:

In verschiedenen Experimenten wurde nachgewiesen, dass alpha-Bisabolol entzündungshemmend, antibakterielle und antimykotische  Wirkungen entfaltet. Alpha-Bisabolol ist ein optisch aktiver, monocyclischer, ungesättigter Sesquiterpenalkohol. Aufgrund dieser Wirkung ist Bisabolol in vielen Wund- und Heilsalben enthalten. Es beruhigt die Haut und lindert Reizungen. Es liegen zahlreiche wissenschaftliche Studien über diesen Wirkstoff vor, die dessen Anwendung kosmetologisch und dermatologisch als abgesichert gelten lassen.

Zinkoxid:

Im kosmeto- und dermatologischen Einsatz dominieren Primärpartikelgrößen um 250 nm. Als physikalisch wirkender UV-Filter werden Partikelgrößen im Nanobereich um 100 nm bevorzugt, unter anderem um den unerwünschten »Weißel-Effekt« zu vermeiden. Zinkoxid wirkt entzündungshemmend, adstringierend, reizlindernd und antimikrobiell. Es weist eine hohe Deckkraft auf, reflektiert sichtbares Licht und absorbiert in mikronisierter Form effektiv UV-Strahlung, insbesondere im Bereich von 340–380 nm. Um ein breites Spektrum abzudecken, wird es gerne mit mikronisiertem Titandioxid kombiniert.

Titandioxid:

Titandioxid weist als Farbpigment eine extrem hohe Deckkraft auf. Mikronisiert, d. h. als Nanopigment vorliegend, reflektiert es sichtbares Licht und absorbiert UV-Strahlung, insbesondere UV-B- (290 nm – 320 nm) und UV-A-Strahlung (320 nm – 340 nm). Der Schutz vor UV-Strahlung über 340 nm ist weniger effektiv als Zinkoxid, daher wird es gerne mit diesem kombiniert eingesetzt. Titandioxid hat eine toxische Wirkung auf Bakterien.

Harnstoff:

Harnstoff (Urea) dient als körpereigene Substanz in höheren Konzentrationen als Feuchtigkeitsspender für sehr trockene Haut. Harnstoff spaltet die Wasserstoffbrücken in den Eiweißketten des Keratins und erleichtert, die Bindung des Wassers durch Keratin. Dies führt zu einer Hautglättung und Geschmeidigkeit. In höherer Konzentration wirkt Harnstoff hornlösend und erleichtert die Abschuppung der Oberhaut. Außerdem verstärkt er die Durchlässigkeit der Hornschicht. Aufgrund seiner hohen Wasserbindungsfähigkeit setzt man Harnstoff in der Kosmetik häufig als Feuchtigkeitsspender ein. Bei der Behandlung der Fischschuppenkrankheit (Ichthyosis), der Schuppenflechte (Psoriasis) und der Neurodermitis (atopische Dermatitis) wird der wasseranziehende Effekt des Harnstoffes besonders genutzt. Die Haut bleibt feucht, beziehungsweise sie trocknet nicht so schnell aus und reduziert dadurch eine Komponente in der Juckreizkaskade. Ergänzend ist auch bei Harnstoff eine toxische Wirkung auf Bakterien bekannt.

Allantoin:

Allantoin gilt als wundheilungsfördernd und zellregenerierend. Weiterhin führt es zu einer Festigung der Haut und zur Wiedererlangung der Geschmeidigkeit (keratoplastischer Effekt). Seine feuchtigkeitsspendende Wirkung wird im Vergleich zu anderen verfügbaren und bekannten Substanzen wie zum Beispiel Urea als eher mäßig eingeschätzt. Er soll jedoch Hautirritationen mildern können und gilt allgemein als ausgesprochen verträglich. Dadurch bewährt sich Allantoin in Rezepturen für entzündliche und sensible sowie fettende und unreine Hautzustände.

Panthenol:

Panthenol (Dexpanthenol), eine Vitamin B-Vorstufe (Provitamin B5) und der zur Panthotensäure gehörende Alkohol, ist als relevanter Bestandteil des Coenzyms A an regenerativen Stoffwechselprozessen der Haut beteiligt. Es wird in der Haut zu Panthotensäure umgewandelt. Es gilt als sehr verträglich und wird auch in vielen Produkten für empfindliche und Babyhaut eingesetzt. Seine feuchtigkeitserhaltende, entzündungshemmende, regenerative und wundheilungsfördernde  Wirkung ist in verschiedenen Studien belegt worden. Panthenol verstärkt nachweislich die Barrierefunktion der Haut (bereits ab 1 % Einsatzkonzentration), erhöht die Fähigkeit der Hornschicht, Wasser zu binden und verbessert ihre Elastizität. Es fördert nachweislich die Epithelisierung (d. h. die oberflächliche Zellneubildung bei Hautwunden) und wird daher auch bei Verletzungen und Sonnenbrand mit Erfolg eingesetzt. Die Durchblutung und der Juckreiz wird vermindert; Hautrötungen klingen ab.

Parfum:

Bei dem verwendeten Duftstoff handelt es sich um keinen deklarationspflichtigen Duftstoff, welcher bei Kontaktallergien (Typ-IV-Sensibilisierungen) eine Rolle spielt. In den verfügbaren allergologischen Testreihen der Epikutantestung ist dieser aufgrund seiner Unbedenklichkeit nicht enthalten.